Haben Sie einen Welpen? Diese 29 Hunderassen sollten Sie als Anfänger unbedingt meiden

12. Canarischer Jagdhund

Diese mächtige Rasse entstand ursprünglich als Nutzhaustier auf den Kanarischen Inseln. Ihre Aufgabe bestand darin, Rinder und Schweine zu hüten sowie räuberische streunende Hunde zu vertreiben oder bei Bedarf zu töten, um ihre Herde zu schützen. Es handelt sich um ein äußerst kräftiges und muskulöses Tier mit enormer Beißkraft. VetStreet empfiehlt diese Hunderasse nur für Besitzer, die bereits umfangreich mit der Erziehung von großen, kräftigen Hunden vertraut sind. Als warnendes und erschreckendes Beispiel: Im Jahr 2006 töteten zwei entlaufene Presa-Hunde in San Francisco eine unschuldige Frau, weil der Besitzer die Tiere nicht unter Kontrolle halten konnte, so VetStreet. Die anfängliche Ausbildung sowie die Sozialisierungsveranstaltungen in der Welpenzeit sind daher absolut verpflichtend und nicht verhandelbar. Die Ausbildung muss lebenslang fortgesetzt werden; der Hund muss für alles, was er bekommt – einschließlich Leckerlis, Futter und Spielzeug – durch die Ausführung von Befehlen „arbeiten“. Eine professionelle Ausbildung durch einen erfahrenen Hundetrainer wird dringend empfohlen. Presas jagen und töten außerdem gerne Nachbarskatzen sowie kleine Hunde, sofern sie nicht durch sichere Zäune daran gehindert werden. Instinktiv verfügen sie über einen sehr starken territorialen Instinkt sowie einen ausgeprägten Jagdtrieb, der kaum zu unterdrücken ist.
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