10. Es gibt Dinge, die man einfach nicht ignorieren kann – sie sind schließlich offensichtlich und lassen sich nicht leugnen.

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Seien Sie gewarnt, seien Sie vorbereitet: Sobald Sie dieses Bild einmal gesehen haben, werden Sie es niemals, aber auch niemals wieder vergessen können, werden Sie es immer vor Augen haben. Jemandem ist aufgefallen, hat beobachtet, dass Wladimir Putin der berühmten Mona Lisa, dem ikonischen Gemälde von Leonardo da Vinci auffallend ähnlich sieht, und hat eine genaue, detaillierte Seite-an-Seite-Vergleichsgrafik, eine Collage angefertigt, erstellt und im Internet geteilt. Wir müssen zugeben, wir müssen gestehen: Da hat er vollkommen Recht, das ist unverkennbar – Nasen, Lippen, Augenform, Gesichtsstruktur – sogar die Stirnpartien, die Gesichtszüge sind erstaunlich gleich, identisch und ähnlich.Sobald man diese seltsame, fast schon unheimliche, verstörende Ähnlichkeit zwischen einem berühmten Gemälde aus der Renaissance, einem Meisterwerk der Kunstgeschichte und einem modernen Politiker, einem zeitgenössischen Staatsmann bemerkt hat, ist es absolut unmöglich, sie wieder zu ignorieren, auszublenden oder zu verdrängen. Abgesehen von der äußeren, physischen, offensichtlichen Ähnlichkeit teilen beide Gesichter auch dieses geheimnisvolle, halbe Lächeln, dieses enigmatische Grinsen, das Menschen seit Jahrhunderten, seit Generationen ratlos, fasziniert und beschäftigt macht. Diese Vergleichsanalyse, diese visuelle Parallele wirft viele philosophische, historische, kulturelle Fragen auf – Fragen zur Zeitreise, zur Reinkarnation, zu genetischen Zufällen sowie dazu, ob Leonardo da Vinci möglicherweise eine prophetische Vision von der Zukunft hatte, ob er einen Zeitgenossen aus dem 21. Jahrhundert porträtiert hat. Die unglaubliche, erstaunliche Fähigkeit des Internets, der digitalen Gemeinschaft, solche seltsamen, versteckten, unerwarteten Ähnlichkeiten zu erkennen, zu analysieren und zu teilen, zeigt, wie die digitale Kultur, die Online-Community neue, unerwartete, kreative Perspektiven auf klassische Kunst, auf historische Meisterwerke und auf die Kunstgeschichte bieten kann. Auch wenn diese Ähnlichkeit vermutlich nur ein Zufall ist, auf dem Clustering-Illusion-Phänomen, auf dem menschlichen Bedürfnis nach Mustern beruht, handelt es sich dabei um ein hervorragendes, perfektes Beispiel dafür, wie unser menschliches Gehirn, unsere Wahrnehmung darin hervorragend ist, selbst in den unerwartetsten Mustern, Formen und Orten Muster, Gesichter und Verbindungen zu erkennen – ein Zeugnis der menschlichen Kreativität und unseres Sinn für Humor.